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Hamburger Schwimm-Club wird 125 Jahre
alt
Der Hamburger Schwimm-Club (HSC): Ein Verein mit
Geschichte und Geschichten. Hamburgs ältester Schwimmverein
wird an diesem Wochenende 125 Jahre alt. Von Badeanzügen mit
Bein, Weltmeisterschaften und olympischen Medaillen bis zu
Aqua Fitness und Tieftauchen ist es eine lange
Club-Geschichte.
Begonnen hat sie im Sommer 1879: Die
Hamburger bevölkern Elbe und Alster, viele können nicht
schwimmen - die Zahl der Ertrunkenen steigt jährlich. Zwei
Schwimmbad-Leiter sehen dies mit Sorge, sie gründen im
Restaurant Kern am Neuen Wall 72 den Verein. Ihr Ziel: Den
Hamburgern Schwimmen beizubringen.
Und das gelang
ihnen so gut, dass der HSC nicht nur deutsche Meister
hervorbrachte, sondern auch an den olympischen Spielen
teilnahm, zuletzt 1960. Einer der erfolgreichsten Schwimmer
war der 1989 verstorbene Erwin Sietas. Siebenmal wurde er
deutscher Meister über 200 Meter Brust, einmal Europameister,
und 1936 gewann er bei den olympischen Spielen die
Silbermedaille. "Unser ältestes Mitglied, Karl-Heinz Kayser
(84), ist seit 1928 dabei", sagt Anne Klatt (55), selber eine
der erfolgreichsten Schwimmerinnen des Vereins in den 60er-
und 70er-Jahren. Aber zu den Medaillen im Vereinsregal sind in
den vergangenen Jahren nur wenige hinzugekommen: "Die Vereine
im Osten Deutschlands sind sehr stark", sagt Anne Klatt. Dafür
heimst der Verein mit den rund 700 Mitgliedern nun
Auszeichnungen und Qualitätssiegel für sein Fitnessangebot
ein. Von 11 bis 18 Uhr feiert der HSC am Sonnabend im Hallen-
und Freibad Ohlsdorf mit einem bunten Programm. jmg
erschienen am 11. September 2004 in Hamburg
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