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von
Monique Düngen
Nun sollte es soweit sein: Nach langer Abstinenz startete die erste Damenmannschaft des HSC wieder in der 2. Bundesliga Nord. Kurz vor dem Vorkampf standen die Teammitglieder fest, die meisten waren auch Teil der Aufstiegsmannschaft im letzten Jahr. Mit von der Partie: Kristin und Marit für die Bruststrecken, Julia und Nicole für Delfin und Rücken, die Spezialistinnen für die langen Strecken Marijana und Alessa und ich als Sprinterin. Zum ersten Mal dabei waren außerdem unsere zwölfjährige Nachwuchsschwimmerin Hannah und die Kraul- und Delphinspezialistin Maike, die erst in diesem Jahr zu uns gestoßen ist.
Nach unserem Aufstieg aus der Landesliga wollten wir auf jeden Fall den Klassenerhalt schaffen. Dafür war der neunte von zwölf Plätzen Pflicht. Die Vorfreude auf den Wettkampf war groß, wir waren hochmotiviert (um nicht zu sagen heiß) und schon lange wurde sich physisch und psychisch vorbereitet. Mit dem nahenden Wettkampf machte sich aber auch eine gewisse Anspannung breit, da wir die Leistungen der anderen Vereine nur vage einschätzen konnten.
Und dann war er da, der große Tag. Am 3. November fand der Vorkampf in Hamburg statt und endlich konnten wir uns, angefeuert von vielen Vereinskollegen, mit den anderen Teams messen. Und es lief besser als gedacht: Eine gute Zeit folgte der nächsten, wir konnten nicht nur mithalten, nein, wir gewannen auch einige Rennen. Am Ende des Tages hatten wir uns einen unerwarteten aber sehr erfreulichen fünften Platz erkämpft. Außerdem erreichten wir mit 20.907 Punkten 400 Punkte mehr als 2007 und waren damit mehr als zufrieden!
Die erste Hürde war genommen und das Ziel für den Endkampf klar: Platz fünf verteidigen und die 21.000 Punkte knacken!
Nur eine Woche später hieß es: «Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!» Bei bester Laune fanden wir uns am Freitag in unserer Unterkunft direkt neben dem Schwimmzentrum in der Landsberger Allee ein. Am nächsten Tag ging es in die Halle, die den meisten bisher nur von Langbahn-Meisterschaften bekannt war.
Zugegeben, es war schon ein merkwürdiges Gefühl mit nur fünf Damen- und vier Herrenteams einen Wettkampf in der riesigen Halle zu bestreiten. Es waren gerade mal die Hälfte der Bahnen besetzt. Parallel fand zudem ein Wasserspringwettbewerb für circa fünfjährige Kinder statt und wir sollten uns mit dem Anfeuern zurückhalten. Dies sollte aber unserer Motivation nicht schaden (angefeuert wurde selbstverständig trotzdem kräftig). Dank erneut guter und sehr guter Leistungen und einer Reihe von persönlichen Bestzeiten, konnten wir den Wettkampf wiederum als Fünfte mit 21.390 Punkten beenden. Ziel erreicht, Sportler und Trainer zufrieden!
Um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, ging es auf dem Rückweg mit der gesamten Mannschaft zu Mc Donald's. Nur um zu betonen, dass es sich hierbei um eine Art Tradition unter Schwimmern handelt, erwähne ich an dieser Stelle, dass wir dort alle anderen Mannschaften, die auch gen Hamburg fuhren, wiedertrafen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein super Wettkampf war. Die Athmosphäre bei Vor- und Endkampf war toll und auch die Stimmung innerhalb des Teams war spitze. Die Konkurrenz in der 2. Liga ist zwar deutlich schneller, dafür macht der Wettkampf aber auch doppelt so viel Spaß. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen (und ich denke, ich spreche im Sinne aller Beteiligten): «2. Bundesliga, wir fanden dich klasse und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!»
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