Deutsche Masters "Lange Strecke" 2007
20. bis 22. April 2007 in Osnabrück


von Marit Breitfeld

Im neu gebauten Nette-Bad in Osnabrück fanden dieses Jahr die Deutschen Mastersmeisterschaften über die langen Strecken statt.

Samstagmorgen gingen wir über 200 Rücken und 200 Brust an den Start. In 2:52,68 konnte ich die AK 30 gewinnen, während es für Anke eine Silbermedaille über 200 Rücken gab. Auch Elena schwamm bei ihrer Masters-Wettkampf-Premiere mit 2:44,65 auf 200 Rücken eine sehr zufriendenstellende Zeit. Als einzigen männlichen HSCer hatten wir Benny dabei. Mit 20 Jahren endlich bei den Masters angekommen, ging er bei seiner Premiere ebenfalls über 200 Rücken an den Start.

Nach einem kurzen Stadtbummel fuhren wir noch zum alten Nette-Bad, welches von kurzer Zeit abgerissen wurde. Hier hatte der HSC jahrelang am Pokalschwimmen der Burg Gretesch teilgenommen hatte. Zu unserer Enttäuschung fanden wir nur einen leeren Platz, der klein und unscheinbar wirkte - kaum vorstellbar, dass sich dort mal die Schwimmhalle befand.

Im nächsten Abschnitt wartete dann die 4x200m Freistil-Staffel auf uns. Endlich hatten wir es mal geschafft vier Leute zusammenzukriegen und so warteten wir gespannt und hoch motiviert auf den Start. Dass die Konkurrenz in der AK 120-159 hart sein würde, war beireits dem Meldeergebnis zu entnehmen. Aber eine Medaille war durchaus realistisch. Elena schwamm an, überraschte alle mit einer sensationellen Zeit von 2:19,38. Damit lagen wir gleich in Führung! Inga zeigte, trotz Rückenschmerzen, einen tollen Einsatz und auch Tanja konnte uns im Rennen um die Medaillen halten. Als ich als letzte auf dem Startblock stand, lagen vier Mannschaften fast gleich auf und es hätte spannender nicht sein können. Am Anschlag lagen zwischen Platz 2 und Platz 4 nur fünf Zehntelsekunden und wir hatten mit etwas Glück im Anschlag die Nase vorn. Damit konnten wir uns über eine sehr hart erkämpfte Silbermedaille freuen.

Nachdem die Hälfte des Teams schon am Samstagabend wieder Richtung Hamburg abgefahren war, gingen Elena, Tanja und Anke noch am Sonntagmorgen über 400m Freistil ins Wasser. Anke besserte ihre Ausbeute mit einer Bronzemedaille weiter auf. Elena glänzte in 4:56,27 wieder mit einer Superzeit, musste sich aber mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

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