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Die Fahrradtouren I
von Nadine Brockmann und Ida Brückner
Am Montag sind wir (Mona, Marko, Pauline, Marc-Andre, Nadine und Ida) mit Nicole erst einmal eine "kleine" Tour gefahren. Wir fanden sie aber eigentlich schon lang genug. Es war ein heißer Tag und wir waren die hohen Berge nicht gewohnt.
Es ging immer rauf und runter. Zum Glück haben wir genug Wasser mitgenommen, das immerhin etwas kühl war.
Am Dienstag war die Tour aber noch schlimmer und länger. Diesmal fuhr Marijana für Pauli mit. Wir dachten, dass diese Tour lang ist mit ihren 40 Km bergauf und -ab...
Nach 2 Tagen Pause fuhren wir dann nach Tschechien 65 Km hin und zurück. Die Strecke war zwar relativ flach, dafür fuhren wir aber im strömenden Regen! Als wir dann endlich in Tschechien (Bayerisch Eisenstein) Mittagspause machten, frohren wir alle, deswegen machten wir nur schnell ein Foto von der Grenze und gingen dann zum Edeka rein, um uns aufzuwärmen. Danach haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Es hat immer noch geregnet und der Waldweg war ganz schlammig. Man musste aufpassen, dass man nicht ausrutscht!
Als wir endlich in der Herberge angekommen sind, haben wir schnell unsere nasse Kleidung aus- und schön warme Sachen angezogen.
Die 4. Tour begann damit, dass Nicole in ein Auto fuhr. (Wer fuhr hier wohl in wen???) Sie konnte aber weiterfahren, bis 3 Km weiter Nadine einen Platten hatte. Ca. 1 Stunde später waren wir mit dem Flicken endlich fertig und sind grade 5 Minuten gefahren, als Marijana hinflog. Sie ist dann aber lieber mit Nadine zurück zur Herberge gefahren. Mit ca. 2,5 Std. Verspätung konnten wir dann endlich unsere ca. 75 Km lange Tour über die Berge fortsetzen (über Spiegelau zur Trinkwassertalsperre Frauenau und zurück über Zwiesel).
Die schlimmste Tour war aber die letzte! Marko und Marc durften nicht mehr (sie wissen auch warum...) und Marijana sollte nicht mehr fahren (als Folge ihres Sturzes). Der Hinweg zur Donau nach Deggendorf war fast nur bergab, Deggendorf liegt nämlich ca 150 Höhenmeter tiefer als Regen. Sofort als wir aus Deggendorf wieder raus fuhren gab es eine Steigung. Als wir endlich in Rusel auf dem Gipfel des Berges waren hatten wir grade 17Km bergauf fahren hinter uns. Wir waren tod.
Zur Unterkunft sind wir dann den kürzesten weg über die Bundesstraße gefahren, ca. 50 Höhenmeter wieder bergab nach Regen. Wir hätten aber auch keinen Berg mehr auf dieser insg. 65 Km langen Tour geschafft.
Unser Fazit auf dem Weg nach Hamburg:
"Endlich wieder Flachland!!!"
Die Fahrradtouren II
von Pauline, Anica, Steffi, Dornaz & Sam
Am Mittwoch, drei Tage nachdem wir angekommen waren, haben wir unsere erste Fahrradtour gemacht. Am Anfang dachten wir, dass es ja nicht schwerer werden würde, als in Hamburg Fahrrad zu fahren. Das stellte sich jedoch ganz schnell um, denn schon nach den ersten Bergen wussten wir, dass es ziemlich anstrengend wird.
Am ersten Tag haben wir uns dann auch glatt verfahren und weil wir nicht zurück die Berge hoch fahren wollten, sind wir einen anderen Weg gefahren und landeten auf einem Schotterweg zu einem ziemlich steilen Berg, wo nicht mal Benny hochgefahren ist. Wir haben dann ca. 20 Minuten geschoben. Auf der Abfahrt ging es dann aber in rasantem Tempo wieder hinab. Die Radtour hat insgesamt 4 Stunden gedauert bis wir endlich wieder im Jugenddorf ankamen.
Die zweite Tour war noch schwerer. Es ging wieder einen langen Berg hoch. Als wir endlich runterfahren konnten, waren wir ziemlich erleichtert. Nach einer langen Essenpause bei einer Bäckerei ging es dann weiter. Als wir dann wieder im Jugenddorf waren, haben wir eine tolle Modenschau gemacht, solange die anderen noch beim Schwimmen waren.
Die dritte Tour fuhren wir ohne Sam, dafür aber mit Mona, nach Tschechien. Wir fuhren bis zu einem Bahnhof, der zweigeteilt war (tschechisch und deutsch). So gab es dort die Polizei und die Policie. Wir machten noch ein paar Bilder an der Grenze, die nur mit einem Absperrband abgetrennt war. Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal bei Penny und fuhren zurück in die Herberge.
Die vierte Tour war auch ziemlich spaßig (so wie jede)! Hügel, Berge: Alles war dabei, auch lange Bergabstrecken haben nicht gefehlt. Leider musste Steffi schon früher zurück, aber es ging trotzdem weiter. In Frauenau gab uns der gute Benny noch ein Eis aus! ("normale" Kugel 0,50€! "Maxikugel" 0,70€!). Andrey wollte seine Pfirsichkugel wieder umtauschen, was aber nicht wirklich realisiert wurde. Nach dem Eisessen fuhren wir ohne Anica und Pauli weiter um den See. (Die beiden warteten bei einer Bank und verdrückten noch mal 4 Kugeln). An sich war es eine schöne lange Tour
Am Samstag kam dann endlich die letzte Fahrradtour. Diese fuhren wir mit Nicole. Allerdings fuhren diese nur Anica, Sam und ich (Pauli), da Steffi, wegen ihres Fahrrades nicht gefahren ist. An diesem Tag gab es 2 Stürze (dieses mal nicht Dornaz), nämlich Anica und ich (Pauli). Nach meinem Sturz haben wir eine kleine Pause bei Netto gemacht. Wir fuhren bis nach Bodenmais und dann über die Bundesstraße wieder nach Regen, zum letzten Besuch im Schwimmbad. Damit war auch die letzte Fahrradtour geschafft! Im Allgemeinen waren die Touren mit Benny ziemlich cool!
Unser Trainingslager in Regen
von Charlotte Wefels, Sarah Timman und Lucia Neumann
Regen war das erste Sommer-Trainingslager für einige Kinder hier!
Wir Kinder brauchen viel Auslauf. Wie man weiß, musste das Gelände dann hier auch ziemlich groß sein. Deshalb ist nicht nur das Grundstück groß, sondern auch das Schwimmbad, das ein 50 m Becken hat. Außerdem gibt es dort auch eine Rutsche und einen Sprungturm mit 1 m, 3 m und 5 m Sprungbrettern.
Leider konnten einige Kinder ein- zweimal nicht mittrainieren, weil sie einen Magen-Darm-Virus bekamen. Doch das war halb so schlimm! Abends konnten sie den Fackellauf von halb neun bis um elf Uhr wieder mitmachen.
Der Fackellauf hat allen Kindern Spaß gemacht. Doch Sarah, Lucia (Schwimmer) und Nicole, Gölle und Kirstin (Betreuer) haben sich verlaufen. Als Gölles Fackel abgebrannt war, mussten sich alle 5 tüchtig beeilen. Aber das Schlimmste kommt noch: Sie haben Nicole und Gölle dabei verloren, weil die zu langsam waren. Als alle endlich in ihren Betten lagen, war schon lange Nachtruhe.
Am nächsten Morgen gab es für alle Frühsport und danach erst Frühstück um 8 Uhr. Mittagessen um 12 Uhr und nicht zu vergessen das Abendessen um 18 Uhr. Meistens hat Andy gekocht. Alle mochten ihn gern. Er ist so ziemlich der netteste Koch, den es gibt.
Die Meisten von uns hatten im Jugenddorf ein 6er-Zimmer. Fast alle Zimmer haben einen Balkon. Dort sieht man eine alte Wassermühle und einen kleinen süßen Bach, der in den Fluss Regen führt. Nachts springen in dem Bach Bisamratten herum. Es ist spannend, ihnen dabei zuzusehen.
Sarah hat sogar einmal einen Bergkristall am Zaun des Sportplatzes gefunden.
Ein paar Tage nachdem der Kristall gefunden wurde, sind wir zum Bogenschießen gefahren. Die jüngeren Schwimmer (1996/97) wurden mit dem Auto nach Bodenmais gefahren, die Großen (1995 und älter) fuhren mit dem Fahrrad die ca. 12 km dahin und zurück. Bogenschießen war toll. Die Jungs haben 2 x gewonnen und Gölle hat den "Kleinen" ein Eis spendiert. Danke, Gölle!
Am vorletzten Tag gab es noch eine Rallye, bei der wir verschiedene Aufgaben in der Stadt erledigen mussten. Wir mussten Seilspringen, am Bahnhof der Waldbahn stumm mit den anderen Kindern an der Hand Schokoriegel suchen, uns verkleiden und mit einem Besen Slalom laufen und zum Schluss den Text eines Liedes umändern und auch noch singen. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Und dann mussten wir auch schon wieder mit der Bahn nach Hause fahren. Wir hatten viel Spaß, auch wenn das Training hart war und das Wasser eiskalt. Bestimmt denken wir noch lange an diese tollen zwei Wochen zurück. Und nächstes Jahr fahren wir wieder mit!
Im Hochseilgarten
von Mona und Daniel
Nach dem Frühstück ging es los. Unser erster Ausflug stand bevor. Die Lunchpakete waren fertig, die eingepackt und die Vorfreude nicht zu übersehen.
Im Hochseilgarten angekommen, wurden uns die ersten Anweisungen übermittelt. Kurze Zeit später standen fast alle Aktiven und Betreuer in voller Montur auf bis zu 28m hohen Baumstämmen und kletterten wie die Blöden. Es machte einen Heidenspaß und selbst Nicole, Marijana, und Lea, die alle unter Höhenangst leiden, überwanden sich selbst und somit auch die Hindernisse.
Es gab kaum Stress oder Probleme und nur einmal musste die "gelbe Karte" gezückt werden, was bei uns Chaoten schon eine sehr große Leistung war. Nach mehr als drei Stunden Kletterzeit hatten endlich alle wieder festen Boden unter den Füßen und waren mächtig stolz auf die mehr oder weniger anstrengenden bzw. nervenraubenden Touren, die sie hinter sich hatten. Fast alle kauften sich noch ein Eis und aßen ihre Lunchpakete. Sarah und die anderen jüngeren fanden noch eine Kröte, die sie nach minutenlanger Bewunderung wieder in die Wildnis aussetzten. Es war ein gelungener Ausflug, es hat jedem Spaß gemacht und sogar die Sonne hat an diesem Tag gelacht!
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