Über den HSC

Die Vereinsgeschichte

Der Hamburger Schwimm-Club r.V. von 1879 (kurz HSC) wurde im Jahr 1879 gegründet und war zu der Zeit der zweite reine Schwimmverein in Deutschland.

Mit dem Bau des Kombi-Bades in Hamburg-Ohlsdorf (Hallenbecken und Freibecken) verlagerte sich das Vereinsgeschehen in den Norden der Hansestadt Hamburg. Das Vereinshaus wurde zunächst im Justus-Strandes-Weg errichtet. In den 1990er Jahren zog das Clubheim direkt in den ehemaligen Eingang des Schwimmbads Ohlsdorf. 2004 feierte der HSC sein 125jähriges Bestehen mit einem großen Tag der offenen Tür im Schwimmbad.

Mit über 800 Mitgliedern ist der HSC einer der größten und der älteste Schwimmverein in Hamburg.

Der HSC hat ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen Gesundheits- und Breitensport sowie Schwimmen im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich. Die leistungsorientierte Schwimmabteilung setzt schwerpunktmäßig auf die Ausbildung und Förderung des eigenen Nachwuchses und arbeitet eng mit dem Landesleistungszentrum des Hamburger Schwimmverbandes zusammen.

Früher gab es auch eine Kunst- und Turmsprungabteilung und es wurde erfolgreich Wasserball gespielt. Das Wasserspringen wurde aufgegeben, die Wasserballabteilung wurde ausgegliedert und bildet seit 1995 eine Säule des Wasserballvereins Sportteam Hamburg.

Persönlichkeiten

Der HSCer Erwin Sietas qualifizierte sich dreimal für die Olympischen Spiele. 1936 gewann er in Berlin die Silbermedaille über 200 Meter Brust. Zwei Jahre zuvor war er bereits Europameister über diese Strecke geworden. Im Jahr 1992 wurde er in die „International Swimming Hall of Fame“ aufgenommen.

Im September 2008 verkündete der mehrfache nationale Meister und Deutsche Rekordhalter Steffen Deibler seinen Wechsel von der TG Biberach zum HSC. Der Freistil- und Schmetterlingsprinter war Teilnehmer der Olympischen Spiele 2008 in Peking und 2012 in London, wo er Vierter über 100m Schmetterling wurde. 2009 schwamm Steffen einen Weltrekord über 50m Schmetterling in 0:21,80 , welcher bis heute Bestand hat. Auch 2016 qualifizierte sich Steffen für seine dritten Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Ein halbes Jahr später beendete er seine Karriere.

Seit 2009 schwimmt auch der jüngere der beiden Deibler-Brüder, Markus Deibler, für den HSC. Der Freistil- und Lagenspezialist wurde 2010 u.a. Vizeweltmeister über 100m Lagen bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Dubai. Auch er hat sich 2012 für seine zweiten Olympischen Spiele (London) qualifiziert. Im Dezember 2014 schwamm Markus bei der Kurzbahn WM in Doha (Dubai) einen Weltrekord über 100m Lagen in 0:50,66! Kurz danach beendete er seine Karriere und konzentriert sich nun auf seine Eisdiele www.luicellas.de

Die Vizeeuropameisterin (2010) über 200m Freistil, Silke Lippok, war von 2013-2015 für den HSC im Wasser. Auch sie hatte an den olympischen Spielen in London teilgenommen, bevor sie ihre Karriere 2015 beendete.