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Mein erster Freiwasser-Wettkampf als Kampfrichter

von Sylvia Schwennicke

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Dieses Jahr haben wir uns doch freiwillig mit 5 Leuten zum 2. Freiwasser-Wettkampf angemeldet. Natürlich nicht zum Schwimmen, sondern für die Arbeit als Kampfrichter.

Der erste Schritt war eine Einladung zur Schulung, in der Stand „vorbereitet kommen“. Also, WB (Wettkampfbestimmungen) Freiwasser runtergeladen und gelernt: Neue Regeln Freiwasser, alte Regeln allgemeiner Teil und auch noch Masters und Teil Schwimmen. Man hat ja sonst nichts zu tun! Gut vorbereitet zum Lehrgang. Die Autofahrt am Freitagnachmittag quer durch Hamburg war eine Katastrophe mit dem Ende, dass wir eine Viertelstunde zu spät gekommen sind. Waren ja zu fünft, da warten sie denn doch. Dafür haben wir am Ende einen neuen Stempel in unserem Pass und dürfen jetzt auch "kampfrichtern" beim Freiwasserschwimmen.

Samstagmorgen, den 01. September 2012, haben wir uns dann um 8.00 Uhr getroffen und waren schon um 8.30 Uhr da. Die Stadt war leer. Frühes Kommen sichert auch gute Plätze - Dank Anke als Parkplatzwart noch bessere.

schwennis freiwasser-5Unsere Einsatzplätze waren:

Maren und Uli im Wendeboot an der 3. Wende. Man dümpelt im Schlauchboot ganz weit draußen, stundenlang an einer Wendeboje. Ich glaube, die kennen sich jetzt viel besser. Anja war auch im Wendeboot an der zweiten Boje.

Dirk war Schwimmrichter und für den „Letzten“ zuständig. Fuhr mit seinem Boot (natürlich vom DLRG gesteuert) immer hinter den Schwimmern hinterher. Rausgenommen hat er niemanden; nur zwei, die nicht mehr konnten, sind bei ihm eingestiegen.

Ich durfte auf den Turm. Klingt gut, was?! Wir mussten mit dem Boot übersetzen, denn der Turm war die Zielkonstruktion. Doppelstöckig und mitten auf dem Wasser verankert. Von dort haben wir Zieleinläufe beobachtet, die erste Wende und die Staffelwechsel. Sehen konnte man gut von da oben, aber geschaukelt hat es den ganzen Tag und eine steife Brise wehte uns auch um die Nase. Ich war jedenfalls warm angezogen, nach dem Modell meiner Tochter „Zwiebeltechnik“, für warmes und kaltes Wetter und Regen alles übereinander. Einmal habe ich übergesetzt um auf die "12" zu kommen, sonst waren wir von 9.45 Uhr bis 17.15 Uhr auf dem Turm. Hat aber Spaß gemacht - nur die Verpflegung war diesmal schlecht... hatte glücklicherweise aber schon alles in meiner Tasche mitgebracht, außer leider einen heißen Kaffee, der fehlte.

Abends waren wir alle kaputt. Ich hatte trotz Wolken einen Sonnenbrand und war schön müde. Hatte ja auch mindestens 1.000 Zahlen geschrieben, denn wir mussten ja aufpassen, dass alle bei uns vorbeikommen und ihre Runden richtig absolvierten.

Herzlichen Gruß, Eure Sylvia Schwennicke 

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